Ein Gefühl wie Zuhause
Jacqueline's Tierbetreuung

Katzenernährung
Kleine Dinge, die im Alltag einen grossen Unterschied machen können
Wenn ich Katzen betreue, geht es für mich um mehr als Futter hinstellen und Katzenklo reinigen.
Ich beobachte, wie eine Katze frisst und trinkt, wo ihre Näpfe stehen, welches Futter sie bekommt und ob ihre Fütterung wirklich zu ihren natürlichen Bedürfnissen passt.
Dabei begegnen mir immer wieder dieselben Dinge:
zu kleine oder tiefe Futternäpfe, Wasser direkt neben dem Futter, dauerhaft bereitstehendes Trockenfutter oder eine Ernährung, bei der sich mit wenigen Veränderungen bereits vieles verbessern oder vermeiden liesse.

Futterplätze - Näpfe
Der richtige Futternapf
Bei meinen Katzenbetreuungen sehe ich immer wieder kleine, relativ hohe und schmale Futternäpfe – häufig aus Edelstahl.
Für uns Menschen praktisch, für Katzen aber nicht unbedingt angenehm.
Viele Katzen nehmen ihr Futter nicht einfach „von oben“ auf. Sie schlecken, schieben und ziehen es mit der Zunge über die Fläche.
In einem tiefen, engen Napf wird das schwieriger. Gleichzeitig können die empfindlichen Schnurrhaare beim Fressen ständig an den Napfrand geraten.
Ich bevorzuge deshalb für Katzen breite, möglichst flache Keramikschalen oder Teller, auf denen das Futter gut verteilt werden kann.
Die Katze hat Platz für ihren Kopf und ihre Schnurrhaare und kann das Futter auf eine für sie angenehme Weise aufnehmen.
Gerade wenn eine Katze ihr Futter aus dem Napf herauszieht, nur aus der Mitte frisst oder vor einem eigentlich gefüllten Napf sitzt und scheinbar „nichts mehr drin“ findet, lohnt sich deshalb auch einmal ein Blick auf das Geschirr.
Manchmal braucht die Katze einfach einen besseren Teller.
Ich bevorzuge flache Keramikteller.

Futter & Wasser
Wasser und Futter – lieber mit etwas Abstand
Bei meinen Katzenbetreuungen sehe ich sehr häufig, dass Wassernapf und Futternapf direkt nebeneinanderstehen. Für uns Menschen wirkt das logisch: Hier ist eben die „Futterstation“.
Für eine Katze muss diese Anordnung aber nicht ideal sein. Katzen stammen von Tieren ab, die einen grossen Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs über ihre Beutetiere decken. Ihr Durstgefühl ist deshalb vergleichsweise wenig ausgeprägt. Gleichzeitig bevorzugen viele Katzen Wasserstellen, die räumlich von ihrem Futter getrennt sind. Eine mögliche Erklärung dafür ist ihr natürliches Verhalten: Wasser unmittelbar bei einer Beute beziehungsweise Futterquelle kann durch Futterreste verunreinigt werden.
Deshalb lohnt es sich, Wasser und Futter nicht als gemeinsame Futterbar anzubieten, sondern an unterschiedlichen Orten aufzustellen.
Noch besser: Verteile mehrere Wasserschälchen an verschiedenen ruhigen Stellen in der Wohnung oder im Haus. Am besten breite, gut zugängliche Gefässe – und dann darf Deine Katze selbst entscheiden, welchen „Brunnen“ sie bevorzugt.
Gerade bei Katzen, die ohnehin wenig trinken, kann schon diese kleine Veränderung dazu führen, dass eine Wasserstelle plötzlich interessanter wird.
Futter hier, Wasser dort – und die Katze darf wählen.
Trockenfutter kritisch
Katzen stammen ursprünglich aus trockenen Regionen und haben sich evolutionär so entwickelt, dass sie ihren Flüssigkeitsbedarf hauptsächlich über die Nahrung decken. Eine Maus – also die natürliche Beute einer Katze – besteht zu etwa 70–80 % aus Wasser.
Das Problem mit Trockenfutter:
Trockenfutter enthält meist nur 5–10 % Feuchtigkeit.
Das bedeutet:
Die Katze müsste den fehlenden Wasseranteil aktiv über das Trinken ausgleichen.
Doch genau das passiert nicht ausreichend.
Viele Katzen:
trinken zu wenig - haben kein starkes Durstgefühl
und kompensieren den Flüssigkeitsmangel nicht vollständig
Mögliche Folgen von zu wenig Flüssigkeit
Eine dauerhaft sehr geringe Flüssigkeitsaufnahme kann insbesondere für Harnwege und Nieren ungünstig sein.
Kritisch sehe ich ausserdem den teilweise sehr hohen Stärkeanteil im Trockenfutter. Eine Katze ist ein hoch spezialisierter Fleischfresser – ihre Bauchspeicheldrüse dauerhaft mit grossen Mengen Stärke zu beschäftigen, entspricht für mich nicht einer natürlichen, katzengerechten Ernährung.
Katzenernährung
Warum Nassfutter oder Frischfleisch die bessere Wahl ist
Hochwertiges Nassfutter kommt dem natürlichen Beutetier deutlich näher:
hoher Feuchtigkeitsanteil
bessere Flüssigkeitsversorgung
entlastet Nieren und Harnwege
Viele Katzen sind dadurch:
aktiver
gesünder
langfristig stabiler
Katzen sind darauf ausgelegt, Wasser über ihre Nahrung aufzunehmen.
Eine Ernährung mit hohem Feuchtigkeitsanteil unterstützt ihre Gesundheit nachhaltig.
Je natürlicher die Fütterung, desto besser für die Katze.
Qualität Katzenfutter
Achten Sie darauf, wenn Sie Futter für ihre Katze kaufen, dass das Katzenfutter eine offene Deklaration aufweist.
Für eine Ernährungsberatung für Ihre Katze kontaktieren Sie mich gerne.
Als Kunde / Kundin meiner Tierbetreuung ist meine Beratung kostenfrei für Sie.


Welches Katzenfutter empfehle ich
In meiner Arbeit werde ich immer wieder gefragt, welches Futter ich selbst verwende und mit gutem Gewissen als gesundes Katzenfutter empfehlen kann.
Entscheidend ist für mich dabei nicht die Marke, sondern die Zusammensetzung,
Qualität der Rohstoffe, Deklaration und Herstellung.
Ein Futter, das diese Kriterien für mich erfüllt, ist die BARF-Alternative von Navita.
Wenn Sie wissen möchten, warum ich mich dafür entschieden habe
und welche Sorten es gibt, finden Sie hier weitere Informationen.
Für ausführliche Beratung kontaktieren Sie mich gerne jederzeit.